B LOGBUCH
Gedanken
entlang von Wegspuren

Zeitlichkeit

Kürzlich dachte ich an einen Supervisor zurück, den ich sehr schätzte.

Wenn wir ihm einen Fall schilderten, sass er da und hörte zu. Von einer anderthalbstündigen Supervision konnte gut eine Stunde vergehen, in der wir erzählten, was wir wahrnahmen, wie wir die Situation einschätzten und welche Fragen uns beschäftigten. Fast wirkte es, als hätte er unendlich viel Zeit.

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Was Gemeinschaft trägt

Eine Beobachtung über Bergdörfer, Fotografen und das Prinzip der Risikoteilung.

Eine Freundin von mir war vor vielen Jahren Pfarrerin in einem Bergdorf. Sie ist ein Paradiesvogel.
Ich hätte erwartet, dass sie es dort schwer haben würde. Stattdessen schien sie im Dorf
selbstverständlicher dazuzugehören als später in Zürich. 

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Haltung

Warum Methoden allein nicht genügen.

In unserer Welt werden Techniken vermittelt.
Methoden. Modelle. Werkzeuge.
Das ist wichtig. Ohne sie könnte vieles gar nicht ausgeübt werden.
Doch etwas anderes gerät erstaunlich oft aus dem Blick: Haltung.

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Leere Leinwand

Ein Werkstatttext

Entstanden in einer offenen Wortwerkstatt nach einem Textimpuls von Gabriele von Arnim.
Von Arnim beschreibt in ihrem Buch* das Leben als Leinwand. Eine Leinwand allerdings,
die längst nicht mehr weiss ist. Sie ist bemalt – von Eltern, Geschwistern, Erinnerungen,
Erfahrungen, Entscheidungen und all den Farben, die das Leben mit sich bringt.

Daraus entstand ein Schreibexperiment: 

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Sprache ohne Gegenseitigkeit

Was geschieht, wenn Resonanz keine Gegenseitigkeit mehr verlangt?

Kürzlich diskutierte ich mit einem jungen Mann über KI. Er fragt die KI öfters Dinge, die ihn beschäftigen.
Wir sprachen darüber, wie schnell man vergisst, dass KI kein Mensch ist, sondern eine Maschine,
die aus eingegebenen Worten in Sekundenschnelle Anschlüsse und Zusammenhänge sucht – und findet. 

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Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht

Über Entwicklung, Geduld und das Vertrauen in langsame Prozesse

Das (afrikanische?) Sprichwort "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht" kommt
mir in meiner Arbeit immer wieder in den Sinn. Viele Menschen kommen in die Beratung
oder in Supervisionen nicht nur mit einem Problem, sondern mit einem zweiten,
versteckten Problem.

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Beziehung ist die Bedingung

Warum ich Beziehung als Bedingung von Entwicklung verstehe.

In Beratung, Supervision und kulturellen Reflexionsräumen geht es oft um Themen, Probleme
oder Konflikte. Mich interessiert etwas Grundsätzlicheres: die Bedingungen, unter denen
Verstehen, Entwicklung und Begegnung überhaupt möglich werden.

Was bedeutet eigentlich,  Beziehung als Bedingung von Entwicklung zu verstehen?

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Die Illusion des perfekten Rädchens

Zwischen Selbstoptimierung und Kultur

In meiner Beratungstätigkeit begegnet mir immer wieder dieselbe Frage:
Warum geht es heute so vielen Menschen psychisch so schlecht?
Haben wir tatsächlich mehr Krankheiten als früher? 

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Wie Zeit schmeckt

Zwischen Erinnerung, Gemüsehallen und der Frage, wie Zeit vergeht.

Manche Gerüche tragen ganze Räume in sich. Ein Blick auf violette Tomatenschachteln —
und plötzlich ist sie wieder da: die Halle, das Fliessband, die gedehnte Zeit jener Monate.
Nie vergesse ich die freudige Aufregung in der Halle der Gemüseabpackerei, wenn der Chauffeur

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Der Moment dazwischen

Zwischen Impuls und Handlung liegt ein schmaler Raum –
und oft entscheidet sich genau dort, was möglich wird.

Man sieht den Wal in der Ostsee.
Helfen und Retten. Handeln.🐋

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Minnet Eylemem

Begegnung jenseits von Sprache

Ich bin auf ein Lied gestossen, dessen Sprache ich nicht spreche.
und doch war etwas sofort da:

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Die Telefonnummer vom Osterhasen

Eine Kindheitserinnerung zwischen Wald, Spurensuche und der Frage, was wirklich ist

Mein Vater hatte ein besonderes Netzwerk.
Er besass die Telefonnummer vom Osterhasen. Zumindest behauptete er das.
Er stand am Fenster, den Hörer am Ohr, und nickte,

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Vom Wesentlichen und vom Wenigen

Ist das Nötigste gesichert, beginnt Gestaltung.

Kürzlich habe ich in eine Survival-Sendung gezappt – 7 vs. Wild – und bin hängen geblieben. 
Was tun Menschen, wenn sie nichts haben ausser sich selbst?

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Formen des Ichs

Jede Zeit hat ihre eigene Art, über sich selbst zu sprechen.

Vom Denken zum Spüren - über Autor:innen, Generationen und die Sprache des Selbst.
Eine Geschichte des Ichs.

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Ei oder nicht Ei - das ist doch keine Frage!

Was bleibt vom Zopf, wenn man ohne Waage bäckt?
Ein Morgen voller Hefeduft, Erinnerungen – und die Freiheit, nach Gefühl zu arbeiten.

Ein Zopf, der nicht nach Rezept, sondern nach Erinnerung entsteht – zwischen Kindheit,
Küche und der Kunst, dem Teig zu vertrauen.

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Die Kunst des Wartens

Was das Marshmallow-Experiment mit dem Adventskalender zu tun hat -
und warum Handys da eine Rolle spielen

Was bleibt vom Warten – jenseits von Ungeduld, Routine und dem schnellen Griff zum Handy?

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Was hat der Geschirrspüler mit Flexibilität zu tun?

Wenn Kleinigkeiten gross werden

«… und dann hat er – oder sie – den Geschirrspüler wieder falsch eingeräumt.
Dabei sagte ich schon hundertmal, dass die Gläser nicht sauber werden,
wenn unten auch noch die Pfannen stehen.» Und schon war der nächste Streit im Gang.

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Mein Bücherzuwachs in diesem Jahr

Bücherfunde 2025

Ich greife selten nach Büchern, weil sie gerade im Gespräch sind.
Die meisten finden mich eher zufällig – in Antiquariaten oder dank Empfehlungen bibliophiler
Menschen. Mich interessiert, aus welchem Blick Bücher auf die Welt schauen:
der Ton, die Haltung, die Stimme.

Eine kleine Auswahl:

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Märchen für Erwachsene – über das älteste Wissen der Seele

Wer Märchen liest, betritt keinen fiktiven Raum, sondern einen inneren. 

Viele Erwachsene halten Märchen für Kindergeschichten. Doch sie sind viel mehr. 
Märchen sind die älteste Sprache, in der Menschen über sich selbst gesprochen haben –
in Bildern und Symbolen.

Zwischen Königstöchtern und Dornenhecken verbergen sich die Landschaften unserer eigenen Seele.

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Großstadt - zwei Fassungen

Zwei Fassungen des selben Gedichts.
Fast dieselben Worte – und doch ein ganz anderer Ausgang.

Manchmal kippt die Wahrnehmung nur um eine Nuance –
und plötzlich erzählt der Text eine andere Geschichte.

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Ode an die weitgreifende Freiheit

Ode an die weitgreifende Freiheit

Ein Echo auf Hilarion Petzolds Text über den „inneren Ort persönlicher Souveränität“. 
Ei
n Text, in dem sich Ärger, Wertschätzung und die Frage nach innerer Souveränität verschränken.

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Sprache ohne Vorschriften

Wenn Heldinnen nach Vorschrift kämpfen
Vom Sternchen, Märchenfiguren und dem Atem der Sprache

Sprache braucht Freiheit – und Märchen ebenso. Was passiert, wenn Regeln bestimmen sollen,
wie wir erzählen oder schreiben?
Über Gendersternchen, Heldinnen aus dem Baukasten und die Lebendigkeit von Geschichten.

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Ode an die Nektarine

Ode an die Nektarine – oder: Vom Glück, den Sommer zu schmecken

Ein Gedicht mit sommerlicher Süsse. Es ist in einer → Wortwerkstatt als Einstiegsübung entstanden.
Nach einer Idee Pablo Nerudas ("Elementare Oden") wählte jede:r einen Alltagsgegenstand aus
und schrieb eine persönliche Liebeserklärung. 
Mit einem Gruss an Nerudas „Ode an die Zwiebel“, in der selbst Tränen poetisch glänzen.

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Über Mündigkeit und KI

𝗥𝗲𝘀𝗼𝗻𝗮𝗻𝘁𝗲𝘀 𝗦𝗼𝗹𝗼 – (𝗠)𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗛𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗞𝗜

Ich hatte eigentlich gar nicht vor, über KI zu schreiben. Aber beim Reflektieren über meine eigene Arbeitsweise
ist dieser Text über Resonanz und Mündigkeit entstanden.  

Er handelt nicht in erster Linie von Künstlicher Intelligenz. Sondern davon, wie wir mit ihr – und mit uns selbst – umgehen. Von Resonanz statt Abhängigkeit. Von Haltung statt Automatisierung. Und davon, was es heute heisst,
eine eigene Stimme zu behalten.

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Unverzeihlich unperfekt

Gelassen bleiben - oder was hilft, wenn wir uns ärgern

Fehler passieren. Doch wie wir damit umgehen, macht oft den entscheidenden Unterschied.
Täglich begegnen sie uns, diese miesen, fiesen kleinen Quälgeister, die den Alltag unnötig
erschweren. Sie lassen uns Geburtstage vergessen, zu spät zum Termin erscheinen,
wichtige E-Mails löschen oder Rechnungen übersehen.
Letzteres lässt sich meist mit einem Obolus regeln –
doch wie macht man einen vergessenen Jahrestag wieder gut?

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Ein Tisch. Ein Stift. Ein Leben.

Ein Plädoyer fürs Schreiben jenseits von Anspruch und Applaus

Wenn das Leben Sätze unterbricht, hilft manchmal ein leeres Blatt. 
Ein Text übers Schreiben als Widerstand, als Möglichkeit – und als stillen Tisch mitten im Sturm.

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Zeitlichkeit

Kürzlich dachte ich an einen Supervisor zurück, den ich sehr schätzte.

Wenn wir ihm einen Fall schilderten, sass er da und hörte zu. Von einer anderthalbstündigen Supervision konnte gut eine Stunde vergehen, in der wir erzählten, was wir wahrnahmen, wie wir die Situation einschätzten und welche Fragen uns beschäftigten. Fast wirkte es, als hätte er unendlich viel Zeit.

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Was Gemeinschaft trägt

Eine Beobachtung über Bergdörfer, Fotografen und das Prinzip der Risikoteilung.

Eine Freundin von mir war vor vielen Jahren Pfarrerin in einem Bergdorf. Sie ist ein Paradiesvogel.
Ich hätte erwartet, dass sie es dort schwer haben würde. Stattdessen schien sie im Dorf
selbstverständlicher dazuzugehören als später in Zürich. 

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Haltung

Warum Methoden allein nicht genügen.

In unserer Welt werden Techniken vermittelt.
Methoden. Modelle. Werkzeuge.
Das ist wichtig. Ohne sie könnte vieles gar nicht ausgeübt werden.
Doch etwas anderes gerät erstaunlich oft aus dem Blick: Haltung.

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Leere Leinwand

Ein Werkstatttext

Entstanden in einer offenen Wortwerkstatt nach einem Textimpuls von Gabriele von Arnim.
Von Arnim beschreibt in ihrem Buch* das Leben als Leinwand. Eine Leinwand allerdings,
die längst nicht mehr weiss ist. Sie ist bemalt – von Eltern, Geschwistern, Erinnerungen,
Erfahrungen, Entscheidungen und all den Farben, die das Leben mit sich bringt.

Daraus entstand ein Schreibexperiment: 

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Sprache ohne Gegenseitigkeit

Was geschieht, wenn Resonanz keine Gegenseitigkeit mehr verlangt?

Kürzlich diskutierte ich mit einem jungen Mann über KI. Er fragt die KI öfters Dinge, die ihn beschäftigen.
Wir sprachen darüber, wie schnell man vergisst, dass KI kein Mensch ist, sondern eine Maschine,
die aus eingegebenen Worten in Sekundenschnelle Anschlüsse und Zusammenhänge sucht – und findet. 

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Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht

Über Entwicklung, Geduld und das Vertrauen in langsame Prozesse

Das (afrikanische?) Sprichwort "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht" kommt
mir in meiner Arbeit immer wieder in den Sinn. Viele Menschen kommen in die Beratung
oder in Supervisionen nicht nur mit einem Problem, sondern mit einem zweiten,
versteckten Problem.

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Beziehung ist die Bedingung

Warum ich Beziehung als Bedingung von Entwicklung verstehe.

In Beratung, Supervision und kulturellen Reflexionsräumen geht es oft um Themen, Probleme
oder Konflikte. Mich interessiert etwas Grundsätzlicheres: die Bedingungen, unter denen
Verstehen, Entwicklung und Begegnung überhaupt möglich werden.

Was bedeutet eigentlich,  Beziehung als Bedingung von Entwicklung zu verstehen?

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Die Illusion des perfekten Rädchens

Zwischen Selbstoptimierung und Kultur

In meiner Beratungstätigkeit begegnet mir immer wieder dieselbe Frage:
Warum geht es heute so vielen Menschen psychisch so schlecht?
Haben wir tatsächlich mehr Krankheiten als früher? 

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Wie Zeit schmeckt

Zwischen Erinnerung, Gemüsehallen und der Frage, wie Zeit vergeht.

Manche Gerüche tragen ganze Räume in sich. Ein Blick auf violette Tomatenschachteln —
und plötzlich ist sie wieder da: die Halle, das Fliessband, die gedehnte Zeit jener Monate.
Nie vergesse ich die freudige Aufregung in der Halle der Gemüseabpackerei, wenn der Chauffeur

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Der Moment dazwischen

Zwischen Impuls und Handlung liegt ein schmaler Raum –
und oft entscheidet sich genau dort, was möglich wird.

Man sieht den Wal in der Ostsee.
Helfen und Retten. Handeln.🐋

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Die Telefonnummer vom Osterhasen

Eine Kindheitserinnerung zwischen Wald, Spurensuche und der Frage, was wirklich ist

Mein Vater hatte ein besonderes Netzwerk.
Er besass die Telefonnummer vom Osterhasen. Zumindest behauptete er das.
Er stand am Fenster, den Hörer am Ohr, und nickte,

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Vom Wesentlichen und vom Wenigen

Ist das Nötigste gesichert, beginnt Gestaltung.

Kürzlich habe ich in eine Survival-Sendung gezappt – 7 vs. Wild – und bin hängen geblieben. 
Was tun Menschen, wenn sie nichts haben ausser sich selbst?

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Formen des Ichs

Jede Zeit hat ihre eigene Art, über sich selbst zu sprechen.

Vom Denken zum Spüren - über Autor:innen, Generationen und die Sprache des Selbst.
Eine Geschichte des Ichs.

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Ei oder nicht Ei - das ist doch keine Frage!

Was bleibt vom Zopf, wenn man ohne Waage bäckt?
Ein Morgen voller Hefeduft, Erinnerungen – und die Freiheit, nach Gefühl zu arbeiten.

Ein Zopf, der nicht nach Rezept, sondern nach Erinnerung entsteht – zwischen Kindheit,
Küche und der Kunst, dem Teig zu vertrauen.

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Die Kunst des Wartens

Was das Marshmallow-Experiment mit dem Adventskalender zu tun hat -
und warum Handys da eine Rolle spielen

Was bleibt vom Warten – jenseits von Ungeduld, Routine und dem schnellen Griff zum Handy?

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Mein Bücherzuwachs in diesem Jahr

Bücherfunde 2025

Ich greife selten nach Büchern, weil sie gerade im Gespräch sind.
Die meisten finden mich eher zufällig – in Antiquariaten oder dank Empfehlungen bibliophiler
Menschen. Mich interessiert, aus welchem Blick Bücher auf die Welt schauen:
der Ton, die Haltung, die Stimme.

Eine kleine Auswahl:

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Märchen für Erwachsene – über das älteste Wissen der Seele

Wer Märchen liest, betritt keinen fiktiven Raum, sondern einen inneren. 

Viele Erwachsene halten Märchen für Kindergeschichten. Doch sie sind viel mehr. 
Märchen sind die älteste Sprache, in der Menschen über sich selbst gesprochen haben –
in Bildern und Symbolen.

Zwischen Königstöchtern und Dornenhecken verbergen sich die Landschaften unserer eigenen Seele.

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Großstadt - zwei Fassungen

Zwei Fassungen des selben Gedichts.
Fast dieselben Worte – und doch ein ganz anderer Ausgang.

Manchmal kippt die Wahrnehmung nur um eine Nuance –
und plötzlich erzählt der Text eine andere Geschichte.

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Ode an die weitgreifende Freiheit

Ode an die weitgreifende Freiheit

Ein Echo auf Hilarion Petzolds Text über den „inneren Ort persönlicher Souveränität“. 
Ei
n Text, in dem sich Ärger, Wertschätzung und die Frage nach innerer Souveränität verschränken.

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Sprache ohne Vorschriften

Wenn Heldinnen nach Vorschrift kämpfen
Vom Sternchen, Märchenfiguren und dem Atem der Sprache

Sprache braucht Freiheit – und Märchen ebenso. Was passiert, wenn Regeln bestimmen sollen,
wie wir erzählen oder schreiben?
Über Gendersternchen, Heldinnen aus dem Baukasten und die Lebendigkeit von Geschichten.

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Ode an die Nektarine

Ode an die Nektarine – oder: Vom Glück, den Sommer zu schmecken

Ein Gedicht mit sommerlicher Süsse. Es ist in einer → Wortwerkstatt als Einstiegsübung entstanden.
Nach einer Idee Pablo Nerudas ("Elementare Oden") wählte jede:r einen Alltagsgegenstand aus
und schrieb eine persönliche Liebeserklärung. 
Mit einem Gruss an Nerudas „Ode an die Zwiebel“, in der selbst Tränen poetisch glänzen.

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Über Mündigkeit und KI

𝗥𝗲𝘀𝗼𝗻𝗮𝗻𝘁𝗲𝘀 𝗦𝗼𝗹𝗼 – (𝗠)𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗛𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗞𝗜

Ich hatte eigentlich gar nicht vor, über KI zu schreiben. Aber beim Reflektieren über meine eigene Arbeitsweise
ist dieser Text über Resonanz und Mündigkeit entstanden.  

Er handelt nicht in erster Linie von Künstlicher Intelligenz. Sondern davon, wie wir mit ihr – und mit uns selbst – umgehen. Von Resonanz statt Abhängigkeit. Von Haltung statt Automatisierung. Und davon, was es heute heisst,
eine eigene Stimme zu behalten.

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Unverzeihlich unperfekt

Gelassen bleiben - oder was hilft, wenn wir uns ärgern

Fehler passieren. Doch wie wir damit umgehen, macht oft den entscheidenden Unterschied.
Täglich begegnen sie uns, diese miesen, fiesen kleinen Quälgeister, die den Alltag unnötig
erschweren. Sie lassen uns Geburtstage vergessen, zu spät zum Termin erscheinen,
wichtige E-Mails löschen oder Rechnungen übersehen.
Letzteres lässt sich meist mit einem Obolus regeln –
doch wie macht man einen vergessenen Jahrestag wieder gut?

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Ein Tisch. Ein Stift. Ein Leben.

Ein Plädoyer fürs Schreiben jenseits von Anspruch und Applaus

Wenn das Leben Sätze unterbricht, hilft manchmal ein leeres Blatt. 
Ein Text übers Schreiben als Widerstand, als Möglichkeit – und als stillen Tisch mitten im Sturm.

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