Vom Wesentlichen und vom Wenigen
Ist das Nötigste gesichert, beginnt Gestaltung.
Kürzlich habe ich in eine Survival-Sendung gezappt – 7 vs. Wild – und bin hängen geblieben. Was tun Menschen, wenn sie nichts haben ausser sich selbst?
Gedanken entlang von Wegspuren
Ist das Nötigste gesichert, beginnt Gestaltung.
Kürzlich habe ich in eine Survival-Sendung gezappt – 7 vs. Wild – und bin hängen geblieben. Was tun Menschen, wenn sie nichts haben ausser sich selbst?
Manche Dinge werden nicht laut festgehalten.
Manchmal genügt eine Flasche unter einem alten Baum.
Warum der Zwischenraum oft der anspruchsvollste Teil unseres Handelns ist
Der Raum zwischen Reiz und Reaktion ist kein idyllischer Ort.
Er ist herausfordernd.
Viola odorata
März beginnt im Leisen.
Und zeigt Farbe.
Was wir messen können, gilt als Qualität.
Doch nicht alles, was zählt, lässt sich messen.
Wir sind stolz auf unsere Bildung.
Rankings, internationale Vergleichsstudien und Stellwerktestungen vermitteln den Eindruck eines gut geordneten Systems. Das beruhigt – nicht zuletzt, weil Bildung ein öffentliches Gut ist und daher verlässlich, überprüfbar und gerecht organisiert sein soll. Messbare Kriterien schaffen Orientierung.
Doch was, wenn wir Sicherheit zunehmend mit Qualität verwechseln?
Vom Denken zum Spüren - über Autor:innen, Generationen und die Sprache des Selbst. Eine Geschichte des Ichs.
Jede Zeit hat ihre eigene Art, über sich selbst zu sprechen.
Manchmal erkennt man sie an den Sätzen, die bleiben: an ihrer Haltung, ihrem Atem, ihrer Distanz. Von Max Frisch über Martin Sutter bis zu Kim de l’Horizon – vielleicht ist das auch eine kleine Geschichte des Ichs. Eine Bewegung vom Denken zum Spüren, vom moralischen zum leibhaftigen Selbst. Jede Epoche scheint mit einer anderen Art von Innerlichkeit zu leben – und zu schreiben, geprägt von ihrer Zeit, von gesellschaftlichen und politischen Strömungen.
Nach den Festtagen ist vor den Festtagen.
Feste rhythmisieren unser Jahr und markieren Übergänge.
Über den Verlust gemeinsamer Rituale
Zu den bekannten Festen im Jahreslauf kommen persönliche Höhepunkte dazu wie Geburtstage, Hochzeiten oder, am Ende des Lebens, die Beisetzung. Diese besonderen Tage haben kulturelle, religiöse oder gesellschaftliche Hintergründe; oft haben sie sich gegenseitig beeinflusst. Weihnachten etwa geht ursprünglich auf die heidnische Wintersonnenwende zurück und wurde erst im 4. Jahrhundert als christliches Fest eingeführt.
Mit dem Rückgang religiöser Bindungen und dem Wegfall von Grossfamilien werden viele Traditionen durchlässiger oder gar brüchig. Weihnachten schrumpft vielerorts auf ein gemeinsames Nachtessen, manchmal noch mit Geschenken, die ihrerseits zunehmend mehr in Frage gestellt werden.
Winterblühen
Christrose - Helleborus Niger
Manchmal wird viel besprochen, sorgsam abgewogen und entschieden –
und dennoch bleibt ein Gefühl von Unklarheit zurück.
Ein vertrauter Zustand
Wer kennt sie nicht, diese Momente in denen man zusammensitzt, einander zuhört, Argumente sammelt, nach guten Lösungen sucht. Am Ende steht eine Entscheidung – und doch geht man auseinander mit dem Gefühl, dass etwas Wesentliches nicht berührt wurde.
Ein Text über Frühling und Zuversicht.
Schneeglöcklein
Ein Gedicht über Frost, Übergang und den leisen Kern, der im Dunkel bewahrt bleibt.
Jahreswechsel
Was bleibt vom Zopf, wenn man ohne Waage bäckt? Ein Morgen voller Hefeduft, Erinnerungen – und die Freiheit, nach Gefühl zu arbeiten.
Ein Zopf, der nicht nach Rezept, sondern nach Erinnerung entsteht – zwischen Kindheit, Küche und der Kunst, dem Teig zu vertrauen.