Begegnung jenseits von Sprache
Ich bin auf ein Lied gestossen, dessen Sprache ich nicht spreche
und doch war etwas sofort da. Eine Stimme, ein Satz, eine Richtung.
Ich habe mir den Text übersetzen lassen. Ich verstehe ihn, soweit er sich mir zeigt.
Es ist nicht meine Herkunft. Und doch spricht es mich an.
Vielleicht, weil sich hier nichts aufdrängt und dennoch eine Haltung spürbar ist.
Solche Momente kann man nicht suchen. Sie tauchen auf und verbinden sich mit etwas, das schon da ist.
Dieser Moment des In-Beziehung-Seins – nicht über Zugehörigkeit, sondern über das, was sich zeigt und anklingt – lässt mich etwas erkennen, das über kulturelle Grenzen hinausreicht.
Ich beuge mich nicht —
ich vertraue.
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